Geförderte Energieberatung

Wer seine Immobilie energiesparend sanieren möchte, sollte sich von einem unabhängigen Energieberater beraten lassen. Dieser erstellt ein umfassendes Gesamtkonzept der Immobilie, in dem die Sanierungsmöglichkeiten detailliert beschrieben werden. So eine Fachberatung kostet natürlich Geld: Mit rund 700 bis 800 Euro müssen Hausbesitzer rechnen.

Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie übernimmt mit dem Programm "Vor-Ort-Beratung" jedoch einen Teil der Kosten: Mehrere hundert Euro sind bei Ein- bis Zwei-Familienhäusern möglich. Abgewickelt wird das Förderprogramm durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen (BAFA).

Unabhängige und zertifizierte Energieberater findet man in der Datenbank des Deutschen Energieberater-Netzwerks (DEN) e.V.

Günstiges Geld fürs Energiesparen

Bund, Länder und teilweise Kommunen fördern seit Jahren energetisches Bauen durch zinsverbilligte Kredite und Zuschüsse. Besonders gefördert werden dabei energieeffiziente Projekte – egal, ob Neubau oder Altbausanierung.

Bund, Länder und Kommunen

Im Mittelpunkt der Fördermöglichkeiten steht die staatliche KfW Bankengruppe – auch als Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bekannt. Hier bekommen Häuslebauer und -besitzer bundesweit günstige Kredit-Konditionen. In der Regel liegen die Zinssätze unter denen des freien Marktes. Die KfW-Darlehen gibt es nicht direkt bei der KfW Bankengruppe selbst, sondern müssen über die Hausbank beantragt werden. Eine Beratung erhält man direkt bei der KfW, der Hausbank oder durch einen Energieberater.

Auch Länder und Kommunen greifen den Bürgern beim Energiesparen unter die Arme. Ebenso unterstützen Energieversorger ihre Kunden.

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